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Ku(h)rioser Großeinsatz - am vergangenen Montag, dem 08. April 2019, ging gegen 17:00 Uhr bei der Leitstelle Tirol ein eher außergewöhnlicher Notruf ein. Im Bereich der Mündung des Nasenbaches in den Inn befanden sich mehrere Kälber, die sich aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Wasser retten konnten. Lediglich der dort errichtete Biberdamm verhinderte das Vorantreiben der Tiere in den reißenden Fluss.

Alarmierung:

Montag, 08.04.2019, 16:58 Uhr per Leitstelle Tirol - Sirenenalarm, Pager Sammelruf

Einsatzkräfte vor Ort:

FF Niederbreitenbach LFBA, MTF, LAST
FF Oberlangkampfen TLF 1500, KLFA
FF Kirchbichl KDO, MTF, WLF, Boot
BTF Sandoz Schaftenau KDOF, TLF 3000/200, LAST
Wasserrettung Kufstein Einsatzleiter, MZF, Boot
Polizei Streife

Der Einsatzleiter der alarmierten Feuerwehr Niederbreitenbach forderte nach der ersten Erkundung des Geschehens umgehend die Feuerwehr Kirchbichl und die Betriebsfeuerwehr Sandoz Schaftenau samt deren Sonderfahrzeugen (Wechselladerfahrzeug mit Feuerwehrboot sowie ein Lastenfahrzeug mit Ladekran) an. Bis zum Eintreffen der Verstärkung gelang es den Einsatzkräften vor Ort jedoch alle sieben Kühe mit geballter Manpower aus deren misslicher Lage zu befreien. Aus den Angaben des wenig später ausgemachten Besitzers ging hervor, dass noch insgesamt vier weitere Kälber abhanden gekommen waren - im Rahmen einer groß angelegten Suchaktion konnten aber auch diese innerhalb kurzer Zeit unversehrt aufgelesen werden.

Schlussendlich übergab Einsatzleiter Harald Gerngroß alle elf abhandengekommenen Rinder geschwächt, aber wohlauf, dem erleichterten Bauern, der diese in weiterer Folge zurück in ihre Heimat nach Angerberg überstellte. "Für den Transport zeigten sich die Landwirte der Umgebung hilfsbereit und stellten ihre Anhänger und Traktoren zur Verfügung", merkte Gerngroß dankend an. Wie genau die Kühe aus ihrer Heimat entkommen und in die rund sechs Kilometer weit entfernte Nachbargemeinde geraten konnten, ist bis dato noch unklar.

In Summe beteiligten sich mehr als 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserrettung und Polizei mit 15 Fahrzeugen an der ku(h)riosen Rettungsaktion - seitens der FF Niederbreitenbach waren 26 Mitglieder vor Ort.

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